Maklerprovision berechnen

Verkaufspreis einstellen, Courtage-Satz wählen – und Sie sehen in Franken, was ein Makler Sie kosten würde. Inklusive Mehrwertsteuer, wie sie auf der Rechnung wirklich steht.

Kurz beantwortet

Die Maklerprovision liegt in der Deutschschweiz üblicherweise bei 2 bis 3 Prozent des Verkaufspreises, in der Westschweiz eher bei 3 Prozent, im Tessin und in Tourismusdestinationen bei 4 bis 5 Prozent – jeweils zuzüglich 8,1 Prozent Mehrwertsteuer. Bei einem Verkaufspreis von CHF 950'000 und 2,5 Prozent sind das rund CHF 25'700 inklusive MwSt.

Schritt 1 — Wo liegt Ihre Immobilie?
Schritt 2 — Welchen Verkaufspreis erwarten Sie?
CHF 950’000
CHF 300’000CHF 3’000’000
Schritt 3 — Welcher Courtage-Satz wurde Ihnen genannt?
2,5 %
1,5 %5,0 %

Das kostet der Makler

Courtage netto
+ 8,1 % Mehrwertsteuer
Sie zahlen
Differenz zu einem Festpreis-Inserat Paket Plus, CHF 349, beide Portale, 60 Tage – das Weniger

Bei diesem Satz nach Verkaufspreis

VerkaufspreisMakler inkl. MwSt.Differenz zu CHF 349
Inserat erstellen – erfassen ist gratis

Was die Zahl bedeutet – und was sie nicht sagt

Eine Courtage wächst mit dem Verkaufspreis, der Aufwand für die Vermarktung tut das nicht. Ein Haus für zwei Millionen zu inserieren macht keine doppelte Arbeit gegenüber einem für eine Million – die Provision verdoppelt sich trotzdem. Genau daraus entsteht die Lücke, die ein Festpreis schliesst.

Was der Rechner nicht abbildet: die Arbeit, die ein Makler übernimmt. Besichtigungen, Rückfragen, Terminkoordination, Bonitätsprüfung der Interessenten und die Preisverhandlung bleiben beim Selbstverkauf bei Ihnen. Ob sich der Verzicht lohnt, hängt weniger vom Geld ab als von Ihrer Zeit und Ihrer Verhandlungsruhe – die ehrliche Abwägung dazu steht im Ratgeber Makler oder selber verkaufen.

Wie die Provision rechtlich zustande kommt, wann sie fällig wird, wer sie zahlt und worauf im Mäklervertrag zu achten ist – Exklusivität, Laufzeit, Nachwirkungsfrist –, steht ausführlich im Ratgeber Maklerprovision Schweiz.

Der Satz ist verhandelbar

Es gibt in der Schweiz keinen gesetzlich festgelegten Courtage-Satz. Was üblich ist, ist kein Tarif, sondern eine Bandbreite – und die untere Kante ist verhandelbar, besonders bei gut verkäuflichen Objekten an gefragter Lage. Deshalb ist der Satz hier ein Regler und keine feste Liste: Setzen Sie ihn auf das, was Ihnen tatsächlich offeriert wurde.

Häufige Fragen

Fragen zur Maklerprovision

Wie hoch ist die Maklerprovision in der Schweiz?
In der Deutschschweiz üblicherweise 2 bis 3 Prozent des Verkaufspreises, in der Westschweiz eher 3 Prozent, im Tessin und in Tourismusdestinationen 4 bis 5 Prozent. Dazu kommen 8,1 Prozent Mehrwertsteuer. Ein gesetzlich festgelegter Satz existiert nicht.
Kommt die Mehrwertsteuer zur Provision dazu?
Ja. Ist der Makler mehrwertsteuerpflichtig, kommen 8,1 Prozent auf die Courtage. Bei einer Provision von CHF 23'750 sind das rund CHF 1'924 zusätzlich. Achten Sie in der Offerte darauf, ob ein Satz «zuzüglich MwSt.» oder «inklusive» genannt wird.
Wer zahlt die Maklerprovision beim Immobilienverkauf?
In der Regel die Partei, die den Makler beauftragt hat – beim Verkauf also die Verkäuferschaft. Abweichende Vereinbarungen sind möglich, gehören aber schriftlich in den Mäklervertrag.
Wann wird die Provision fällig?
Beim üblichen Erfolgshonorar mit dem Zustandekommen des Kaufvertrags, also mit der öffentlichen Beurkundung. Manche Verträge sehen abweichende Zeitpunkte oder Teilzahlungen vor – der Mäklervertrag ist massgebend.
Ist der Courtage-Satz verhandelbar?
Ja. Es gibt keinen vorgeschriebenen Tarif. Bei gut verkäuflichen Objekten an gefragter Lage lässt sich der Satz oft senken – ebenso wie Laufzeit, Exklusivität und Nachwirkungsfrist Verhandlungspunkte sind.
Was kostet der Verkauf ohne Makler?
Bei uns ein Festpreis ab CHF 199 für die Aufschaltung auf ImmoScout24 und Homegate, ohne Provision und ohne Beteiligung am Verkaufserlös. Dazu kommen Posten, die unabhängig vom Makler anfallen: Beurkundung, Grundbuchgebühren und die Grundstückgewinnsteuer.
Ohne Provision verkaufen

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